rem – Reiss-Engelhorn-Museen

Reiss-Engelhorn-Museen
Mannheim
19. September 2010
bis 20. Februar 2011

Ausstellung der Länder
Baden-Württemberg,
Rheinland-Pfalz
und Hessen

 
Die Staufer und Italien

„Es gilt ein Wunder zu besichtigen“

Presseresonanz auf die Staufer-Schau

Die Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen wird seit der Eröffnung von einer umfangreichen Medienberichterstattung begleitet. Die großen deutschsprachigen Zeitungen haben die Staufer-Schau ausführlich besprochen. Die gerade erschienene Rezension in der Neuen Zürcher Zeitung bietet den Anlass für einen kleinen Rückblick auf die schönsten Zitate:

„Man kann die aspektreiche und schön präsentierte Mannheimer Ausstellung geniessen …“, deren „Ansatzpunkt … drei ‚Innovationsregionen’ unter staufischer Herrschaft“ sind. „Diese Dreiteilung strukturiert die Ausstellung und ihre durch ruhige, klare Farben unterschiedenen Räume, in die inszenierte historische Tore hineinführen“, schreibt Thomas Maissen in der NZZ vom 29.11.2010.

Mit einem kurzweiligen Spaziergang vergleicht Patrick Bahners in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 20.09.2010 den Ausstellungsbesuch: „Der Besucher ist am Ende nicht erschöpft. Man sieht auf der Wanderung durch die Regionen die Korrespondenzen, vergleicht Stadttore und Kaiserbärte. … Immer wieder wird für strukturelle Zusammenhänge ein prosaisches und gerade dadurch schlagendes Bild gefunden“.

„Eine faszinierende Geschichtsschau“ ist die Staufer-Ausstellung für Matthias Schulz vom SPIEGEL (37/2010). „Die Staufer-Ausstellung in Mannheim präsentiert uns Kaiser Friedrich II. als Mittler zwischen seiner Heimat und der germanischen Welt des Großvaters Barbarossa“, so Andreas Kilb in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 19.09.2010. Stephan Speicher von der Süddeutschen Zeitung nennt ‚Die Staufer und Italien’ in der Reihe der „historischen Großausstellungen“, deren Boom mit der Stuttgarter Staufer-Schau begann. (SZ 18.09.2010)

Für Sven Behrisch (ZEIT) gehören „der üppig bestickte Krönungsmantel …, die vielsprachigen Grabsteine aus dem polyglotten Sizilien und die leuchtenden Miniaturen der wissenschaftlichen Handschriften zu den schönsten Exponaten, deren beredte Zeitzeugenschaft diese Schau sehenswert macht". (ZEIT 23.09.2010)

Nach Ansicht von Christina Tilmann (Tagesspiegel) ist hingegen „das eindrucksvollste Kunstwerk in Mannheim … ein anonymes Bild: der 'Thronende König' aus New York. Eine milde, würdige Herrscherfigur, die das Metropolitan Museum erstmals … nach Europa entliehen hat". (Tagesspiegel 25.09.2010)

Und Eckhart Fuhr fasst für die WELT gewissermaßen die Wirkung der Staufer zusammen: „Ihr Glanz (überstrahlt) die Jahrhunderte. Dieses Wunder gilt es in Mannheim zu besichtigen". (WELT 16.09.2010)